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STADT_LANDSCHAFT
Kreuzfahrtterminal und Hotel in Hamburg

Landschaft; es prallen die Gegensätze von statisch und dynamisch zusammen und finden Ausdruck im Übergang der Terminalbänder in den Konferenz- riegel und gipfeln im Ein- und Umfangen des Konferenzriegelkorpus durch die wild rankenden Arme des Terminals.




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Diplom am Lehrstuhl Industriebau Prof. Dr.- Ing. G. Henn
Gemeinschaftsarbeit mit Christian Brimmer
Baunetz- Diplom der Woche Februar 2007

Zu entwerfen war ein Kreuzfahrtterminal für die Hafencity Ham- burg. Zur wirtschaftlichen Absicherung sollten zusätzlich eine hochwertige Hotelnutzung und Mietbüros in das Gebäudekon- zept integriert oder räumlich separat in Verbindung gebracht werden.
Während der entwurfsbegleitenden Befragung von Fachleuten kristallisierte sich der Wunsch nach einer Trennung der Funk- tionen heraus, um mit sichtbar eigenständigen Adressen das Image der einzelnen Gebäude gezielt hervorheben und die unterschiedlichen Betreiber darstellen zu können. Die Entschei- dung für den Entwurf eines Ensembles aus 3 separaten und ent- sprechend der Nutzung auch formal unterschiedlichen Gebäu- den war daher eine logische Konsequenz.
Die zurückgesetzte Stadtkante wirkt als Trennlinie zwischen dem städtischen Baukörper des Hotels und seinem Umfeld und der dynamischen Raumskulptur des Terminals. Die stetige Unruhe, der beständige Wechsel im Transitraum Kreuzfahrtterminal und die gerichtete Bewegung der Passanten der querenden Elb- promenade fanden in der bandartigen Architektur des Gebäud- es ihre Übersetzung und bilden den Gegenpart zu der Boden- ständigkeit vermittelnden Architektur des Hotels und des Büro- gebäudes als Orte des Aufenthalts. Hier treffen sich Stadt und