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CROSSOVER
Fahrradmanufaktur in Dresden

Schleife, also die Schaffung von Räumen durch die Faltung und Verbindung unterschiedlicher bandar- tiger Elemente. Die Form des entstehenden Baukör- pers versinnbildlicht ebenso die Dynamik der in ihm produzierten "Rennmaschinen", wie sie den Abschluss und Höhepunkt der sie umgebenden städtebaulichen Elemente bildet.



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Entwurf am Lehrstuhl Industriebau Prof. Dr.- Ing. G. Henn
Gemeinschaftsarbeit mit Nicole Quasnitschka

Ausgehend von der Forderung der Entwurfsaufgabe, am Dresd- ner Georgplatz eine Fahrradmanufaktur für Mountainbikes und Rennräder des Premiumsegments zu entwickeln, wurden zunä- chst die von der städtebaulichen Situation abhängigen Mög- lichkeiten der Darstellung eines solchen Präsentationsbaus un- tersucht. Der Georgplatz stellt sich zuallererst als stark frequen- tierter Transitraum dar, der keinerlei bemerkenswerte Aufent- haltsqualitäten bietet. Es gab weder gefasste Platzkanten, städtebauliche Dominanten, eine die angrenzenden Bürgerwie- se und die Nähe zur Einkaufsmeile Prager Strasse berücksichtig- ende Fußgängerführung noch eine ernst zunehmende Bebau- ungsstrategie für die Zukunft.
Somit musste am Platz ein Solitär bzw. ein dominierender Bau- körper entworfen werden, der dem Platz ein städtebauliches Ge- wicht und einen Attraktor verleiht. Ausserdem musste die Fuß- gängerführung so konzipiert werden, dass Passanten der Bürger- wiese über den Entwurfsort zur Prager Straße bzw. umgekehrt geführt werden. Die Bürgerwiese wurde daher über den Straßen- raum durch den Baukörper der Manufaktur und weiter in die In- nenstadt geführt und soll der Manufaktur so ein gewisses Maß an Besuchern und Laufkundschaft sichern. Das Grünband der Bürgerwiese und die Bebauungsstruktur der Umgebung führten zur Idee der Formulierung des Baukörpers als Knoten bzw.